Dienstag, 22 August 2017 14:48

Presseerklärung zu den zunehmenden Repressionen an den Universitäten

Presseerklärung zu den zunehmenden Repressionen an den Universitäten gegen den Verband der Studierenden aus Kurdistan

Das Hauptziel unseres Verbandes der Studierenden aus Kurdistan ist es der studentisch-universitären und allgemeinen Öffentlichkeit in Deutschland ein Verständnis über die kurdische Frage und die mit ihr zusammenhängenden Konflikte zu ermöglichen. Wir möchten ein Bewusstsein für die Vielzahl von Kulturen und Religionen, sowie gesellschaftlichen und sozialpolitischen Probleme im Nahen Osten schaffen. Unser Anliegen ist es die Freundschaft und Zusammenarbeit der Völker sowohl in Kurdistan als auch hier in Deutschland zu fördern. Unsere freiheitliche Perspektive wollen wir durch Vorträge, Diskussionen, Filmvorführungen und Lesungen in die Gesellschaft tragen.

An mehreren Universitäten wurden unsere legitimen studentischen Initiativen die Möglichkeiten genommen sich frei zu äußern. So wurden alleine im Juli an der Universität Kassel, Ruhr-Universität Bochum und der Universität Stuttgart Zutritt zu Räumlichkeiten verweigert. Es war
uns nicht möglich Filme oder auch das Buch „Zivilisation und Wahrheit“ von Abdullah Öcalan vorzustellen. Öcalan verbindet Analysen zu den Themen der Ökologie, des Feminismus, des Kapitalismus, der Philosophie und Physik, um Antworten auf die Probleme unserer Zeit zu geben. Eine Zensur dieser Veranstaltungen heißt damit auch eine Vielzahl von Denkern von Friedrich Nietzsche, Michel Foucault, Immanuel Wallerstein, Murray Bookchin, Maria Mies bis hin zu Werner Heisenberg zu zensieren. Wir sehen aber die Universitäten nach dem Humboldtsche Bildungsideal klar als Ort der ganzheitlichen Bildung und betonen wie Humboldt damals, das der Freiheit Gefahr droht, wenn Institutionen anfangen einen gewissen Geist anzunehmen und andere zu ersticken. Es muss möglich sein kritische Diskurse zu führen, um die Reflektionsfähigkeit und Moralität junger
Menschen fördern. Wenn über legitimen Veranstaltungen, die auf dem Boden des Grundrechts stehen und Ausdruck freier Meinungsäußerung sind, ein Mantel der Illegalität gebreitet wird, dann verletzen die Universitäten ihre historisch ursprünglichsten Bildungsideale. Die Blockierung von Räumlichkeiten folgt oft vorausgehenden Beschwerden AKP naher Lobbyorganisationen oder einzelner oftmals türkisch nationalistischer Studierender. Ganze Gruppen wie Bozkurtlar („Graue
Wölfe“, Jugendorganisation der faschistischen MHP), politische Lobbyorganisationen wie die „Union Europäisch-Türkischer Demokraten“ (UETD) oder religiöse Organisationen wie die „Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion“ (DITIB) organisieren sich in und um die
Universität Durch deutsche Medien (wie die Daily Sabah, Deutsch Türkische Nachrichten) und soziale Netzwerke mobilisieren die Gruppen gegen Veranstaltungen. Die Polizei nutzt oftmals Sicherheitsbedenken als Vorwand, um die AKP-Lobby tatkräftig zu unterstützen und Veranstaltungen
zu verbieten, die Lösungsansätze für eine friedliche Lösung im Nahen Osten diskutieren.

Wir fordern die Universitäten auf ihrer Rolle als autonomer Ort der freiheitlichen Bildung gerecht zu werden. Das Einknicken der Universitätsleitungen von möglichen Sicherheitsbedenken der Polizei
spielt klar einer zunehmenden Faschisierung der Türkei in die Hände und fördert nicht den Diskurs der Völker. Wir fordern die staatlichen Institutionen, wie die Polizei, im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen in der Türkei (Verhaftung von Menschenrechtlern, Einschränkung der Pressefreiheit im Cumhuriyet Prozess,..) dazu auf dem Artikel 5 zur freien Meinungsäußerung gerecht zu werden und Position gegen die zunehmende Eskalation in der Türkei zu beziehen.

Um auf die zunehmende Faschisierung und Eskalation in der Türkei aufmerksam zu machen, werden wir bundesweit eine Vielzahl von Parteien ansprechen. Somit fordern wir auch die politischen Entscheidungsträger dazu auf Stellung zu der zunehmenden Repression gegen unseren Verband an
den Universitäten zu beziehen.
Gerne sind wir bereit weitere Rückfragen zu beantworten und Interviews
zu geben.

Mit freundlichen Grüßen


YXK
Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V.
Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan

 

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Montag, 30 November -0001 00:00

ÜBERALL IST WIDERSTAND! ÜBERALL IST HAMBURG!

ÜBERALL IST WIDERSTAND!
Demo: Samstag, 29. Juli | 14:30 Uhr DGB-Haus Düsseldorf
(Friedrich-Ebert-Straße 34)

REGIERUNG, POLIZEI & JUSTIZ:
FINGER WEG VOM VERSAMMLUNGSRECHT!
Die Ereignisse rund um den G20-Gipfel in Hamburg haben international heftige Diskussionen ausgelöst. In vielen Medien ergießt sich nun eine beispiellose Flut von Fake News und Hetze gegen die Menschen, die in Hamburg auf der Straße waren. Nur langsam kommt ans Licht: Die Proteste waren größtenteils erfolgreich, das ganze Wochenende begingen vor allem Polizei und Justiz schwere Grundrechtsverletzungen. Jetzt sollen wichtige demokratische Rechte weiter eingeschränkt werden. Nicht mit uns!


// Für die Verteidigung des Rechts auf Versammlungsfreiheit und aller demokratischen Rechte!
// Freiheit für die inhaftierten G20 AktivistInnen!
// Kompromisslos für Frieden, für Umweltschutz, für grenzenlose Solidarität statt G20!

Mehr als 100.000 Menschen gingen in Hamburg gegen die G20 auf die Straße. Trotz der breiten Unterstützung für aus der Bevölkerung wurde der Protest von Anfang an kriminalisiert: Genehmigte Camps wurden von der Polizei geräumt, die „Welcome to hell" Demo wurde unter Einsatz von Wasserwerfern, Schlagstöcken und Tränengas aufgelöst, obwohl von ihr keinerlei Eskalation ausgegangen war. Dutzende Demonstranten wurden durch solche Polizeigewalt schwer verletzt, bis hin zu offenen Brüchen. Die Polizei griff sogar gekennzeichnete Anwälte, Sanitäter und Journalisten tätlich an und hinderte Sanitäter an ihrer Arbeit. 32 Journalisten wurde im Verlauf des Gipfels der Presseausweis entzogen, weil sie als „gefährlich" eingestuft wurden.

Hunderte Aktivisten, darunter auch Bonner Gewerkschaftler, und andere Aktivisten aus NRW wurden, trotz zum Teil schwerer Verletzungen, von der Polizei festgenommen und stundenlang in fensterlose Container gesperrt. Mehrere Aktivisten wurden trotz haltloser Vorwürfe erst nach mehreren Tagen aus der Untersuchungshaft entlassen, einige sind noch immer hinter Gittern. Rechtsanwälte wurden immer wieder nicht zu ihren MandantInnen durchgelassen, ein Anwalt wurde auf dem Gelände der Gefangenensammelstelle von der Polizei angegriffen. Eine Demonstrantin mit Migrationshintergrund bekam vom Richter zu hören, sie habe „ihr Gastrecht missbraucht" - ein eklatanter Verstoß gegen das Recht auf Gleichbehandlung und die Europäische Antidiskriminierungsrichltinie.

»Was während des G20-Gipfels in der GeSa und auf der Straße ablief waren zum Teil folterartige, willkürliche Freiheitsberaubungen und Körperverletzungen durch die Staatsgewalten, die jetzt durch die Geschehnisse auf der Schanze gerechtfertigt werden sollen.« - LINO PETERS, Hamburger Rechtsanwalt von Betroffenen

Doch anstatt diese Rechtsbrüche systematisch aufzuklären werden die Ereignisse in Hamburg nun von der Bundesregierung genutzt, um die Massenüberwachung auszubauen und massiv demokratische Rechte zu beschneiden. So forderte der SPD-Politiker Andreas Bialas ein lebenslanges Demonstrationsverbot für „Straftäter", Innenminister de Maizière legte nach, man solle Menschen künftig mit Fußfesseln am demonstrieren hindern. Einige dieser Forderungen sind bereits Realität: Durch die schon im Vorfeld vom G20-Gipfel beschlossenen Gesetzesverschärfungen droht Aktivisten bei angeblichem „Widerstand" gegen Polizisten bald mindestens drei Monate Haft.

Das ist es, was uns viel mehr Sorgen machen sollte, als brennende Autos: Was uns Sorgen machen sollte ist eine Polizei, die ungestraft das Recht brechen kann, ist eine Justiz, die der Polizei dabei kritiklos nach dem Mund redet, ist eine Regierung, die immer offener demokratische Grundrechte angreift! Was uns Sorgen machen machen sollte ist ein Staat, der zeigt, dass er bereit ist, seine eigenen Gesetze zu brechen, um
legitimen Protest zu unterbinden.

Es ist eine Frechheit, dass die Bundesregierung mit einem blutigen Diktator wie Erdogan eng zusammenarbeitet, und dann mit dem Finger auf brennende Kleinwagen zeigt! Es ist ein Schande, dass die Bundesregierung, die gerade erneut Waffen an den IS-Unterstützer Saudi-Arabien geliefert hat, nun versucht, den dringend nötigen Protest gegen ihre Politik, gegen Trump, Erdogan und den Rest der G20 zu kriminalisieren. Es ist ein Skandal, dass damit die berechtigte Empörung von Millionen über das System der G20 als „Extremismus" diffamiert und in die Nähe von Terrorismus gerückt wird. Wir lassen uns nicht einschüchtern! Wir rufen jeden Menschen dazu auf, am 29. Juli gemeinsam auf die Straße zu gehen!

BEGINN DER NRW-WEITEN DEMO IN DÜSSELDORF: 14:30 Uhr, DGB-Haus Düsseldorf (Friedrich-Ebert-Straße 34).
Vorher gemeinsame Kundgebung in Bonn: 12:00 Uhr | Klanggrund („Bonner Loch") gegenüber von McDonald's

 

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Samstag, 24 Juni 2017 03:03

Die 25. Hüseyin Çelebi Literatur- und Gedichtsveranstaltung

Freie Kunst – freies Leben
Die 25. Hüseyin Çelebi Literatur- und Gedichtsveranstaltung

Die Werke für die Hüseyin Çelebi Literatur- und Gedichtsveranstaltung, die wir als YXK (Verband der Studierenden aus Kurdistan) seit 1993 alljährlich veranstalten, können ab dem 20.06.2017 eingesandt werden.

Die TeilnehmerInnen können ihre Werke bis zum 15.09.2017 (Gedichte oder Kurzgeschichten) in kurdischer (Kirmanckî, Kurmancî und Soranî), türkischer, deutscher oder englischer Sprache einreichen.

Das Gedenken an Hüseyin Çelebi und der demokratische Aufbruch im Mittleren Osten

Hüseyin Celebi der zu der Gründung der YXK maßgeblich beigetragen hat, zeichnete sich durch seinen internationalistischen und literarischen Charakter aus. Der Genosse Hüseyin Çelebi ist im Jahr 1992, in den Reihen der kurdischen Freiheitsbewegung, gefallen. Mit unserer Veranstaltung gedenken wir unserem Ehrenvorsitzenden Hüseyin Çelebi und allen GenossInnen, die im Kampf für ein Leben in Freiheit gefallen sind.
Die Menschheitsgeschichte ist geprägt von Unterdrückung, Ausbeutung und Unrecht. Jedoch gab es gleichzeitig auch immer einen Widerstand von Menschen, die entschlossen für die Freiheit gekämpft haben. Diese Menschen haben den Widerstand bis zum heutigen Tag weitergetragen. Ihre Vorstellung von Freiheit ebnet den Weg für ein alternatives Gesellschaftsmodell. Die kurdische Freiheitsbewegung führt einen Kampf mit internationalistischer Perspektive, was sich auch bei den Arbeiten unseres Genossen Hüseyin Çelebi widergespiegelt hat. Die Ideologie von Reber Apo nimmt immer mehr Gestalt an, die Werte der sozialen Ökologie, der Frauenbefreiung und der basisdemokratischen Entscheidungsfindung werden heute schon in weiten Teilen des Mittleren Ostens, allen voran in Rojava praktisch umgesetzt. Das Projekt des Demokratischen Konföderalismus im Norden Syriens steht heute Modell für ein demokratisches und friedliches Zusammenleben aller Gesellschaften des Mittleren Ostens. Bei aller Trauer, um unsere Gefallenen dürfen wir niemals unseren Enthusiasmus und Begeisterung verlieren. In Anbetracht unserer heutigen Erfolge müssen wir mit revolutionärem Eifer und Freude zuversichtlich in die Zukunft gehen. Die Freiheit und die demokratische Selbstverwaltung, der Aufbruch und die Übereinkunft der Völker – all das bietet einen unvergleichbar fruchtbaren Boden für kreative kulturelle Ausarbeitung unseres Widerstandes. Lasst uns gemeinsam dem Projekt der Demokratischen Autonomie eine kreative und inspirierende Basis geben und die mannigfaltigen Instrumente der Literatur zum Pinselstrich werden, der unserer Bewegung Farbe verleiht. Unsere Revolution ist Politik, unsere Revolution ist Kampf, unsere Revolution ist doch vor allem auch der Aufbruch in eine bessere und schönere Welt.  Lasst uns dieser Welt eine literarische Stimme geben!

Teilnahmebedingungen:

Zur Teilnahme, müssen die Werke in den Sprachen: Kurdisch (Kirmanckî,Kurmancî, Soranî), Deutsch, Englisch oder Türkisch eingesendet werden.

-Die Werke dürfen zuvor nicht veröffentlicht worden sein.
-Alle Teilnehmenden dürfen mit maximal zwei Gedichten und einer Kurzgeschichte teilnehmen.
-Die Werke müssen auf weißem Papier leserlich geschrieben sein.

Die Teilnehmenden werden gebeten, ihren Werken einem kurzen Lebenslauf so wie eine
Kontaktadresse hinzuzufügen und spätestens bis zum 15. September 2017 an die unten aufgelistete
Postadresse, oder per E-Mail, einzusenden.

 
Die Werke können per Post oder E-Mail an die folgende Adressen eingesendet werden:
Kurdisches Institut für Wissenschaft
(Calekiya Wêjeyî ya Huseyin Celebi)
Postfach 21 06
58089 Hagen/Deutschland
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weitere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!




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Samstag, 13 Mai 2017 09:32

Partner

Kurdische Orga´s:

  • KCD-E (Demokratischer Gesellschaftskongress der Kurden, Europa)
  • NAV-DEM (Kurdisches demokratisches Gesellschaftszentrum, BRD)
  • Civaka Azad - Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit
  • TJKE ( Einheit der kurdischen Frauen Europa)
  • FKÊ (Föderation der ezidischen Vereine)
  • FEDA (Föderation der demokratischen AlevitInnen)
  • CIK (Federation der Islamischen Gesellschaften Kurdistans)
  • Cîwanên Azad
  • Jinên Cîwan ên Azad 
 

Solidarische Strukturen:

  • AABF (Alevitische Gemeinde Deutschland e.V.)
  • BDAS (Bund der Alevitischen Studierenden e.V.)
  • BDAJ (Bund der Alevitischen Jugendlichen e.V.)
  • ATIF (Föderation der ArbeiterInnen aus der Türkei BRD)
  • DIDF (Föderation der demokratischen ArbeiterInnen-Vereine)
  • ADHK (Föderation der demokratischen Rechte, Europa)
  • Nor Zartonk
  • ADEF (Föderation der demokratischen Dersim-Vereinigungen, Europa)
  • Young Strougle
  • MDDP (Partei des demokratischen Wandels Mesopotamien)
  • FIDEF (Föderation der ArbeiterInnen-Vereine der BRD)
  • SYKP (Die Partei der Sozialistischen Wiedergründung)
  • ÖDA (Freiheit und Solidarität, BRD)
  • YSGP (Partei der grünen und linken Zukunft)
  • PIK (Islamische Partei Kurdistans)
  • ASM (Rat der Exilierten, Europa)
  • KKP (Kommunistische Partei Kurdistans)
  • Aktionsgruppe für den Aufbau der dritten Reihe
  • BIR-KAR
  • Kampagne Tatort Kurdistan
  • Interventionistische Linke (IL)
  • FOKUS A
 

Nützliche links:

Published in YXK
Samstag, 13 Mai 2017 09:29

Impressum

YXK - Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V.
C/O ISKU
Spaldingerstr. 130-136
20097 Hamburg

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Published in YXK
Samstag, 13 Mai 2017 09:26

Satzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verband führt den Namen "YXK - Verband der Studierenden aus Kurdistan" (YXK ist die Abkürzung im Kurdischen für den wie im Deutschen gleichbedeutenden Ausdruck: „Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan“). Er ist eingetragen im Vereinsregister der Stadt Köln.

(2) Der Verband hat seinen Sitz in Köln.

(3) Das Geschäftsjahr des Verbandes ist das Kalenderjahr.


§ 2 Verbandszweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit

(1) Der Verband der Studierenden aus Kurdistan ist ein Dachverband für alle studentische Organisationen sowie potenzielle Studierende aus Kurdistan, Türkei dem Nahen Osten und anderen Nationen, die die Satzung des Verbands anerkennen.

(2) Durch wissenschaftliche, akademische, kulturelle sowie soziale Aktivitäten sollen junge Studierende als gebildete und demokratische Individuen in der Gesellschaft ihren Platz einnehmen.

(3) Durch Entwicklung wissenschaftlicher und akademischer Aktivitäten soll eine bewusste Generation von Jugendlichen geschaffen werden. Die gewonnene Bildung soll der Gesellschaft in Form von Seminaren, Kolloquien, Präsentationsforen, Bücher, digitale Informationsmöglichkeiten, Broschüren und Zeitschriften weitervermittelt werden.

(4) An Universitäten und in ihrer Umgebung über die kurdische Geschichte, -Kultur, -Sprache sowie
-Gesellschaft anhand von Seminaren, Präsentationen, Konferenzen etc. informieren und damit eine
Öffentlichkeit schaffen.

(5) Akademische Aktivitäten innerhalb der eigenen Mitglieder fördern. Passende Plattform schaffen, damit Studierende/Schüler und Akademiker zusammen agieren. Externe wissenschaftliche Arbeiten unterstützen und verfolgen.

(6) Kontakte knüpfen und ausbauen mit demokratischen- und zivilrechtlichen Organisationen, Verbänden, Aktivisten für kulturelles sowie soziales, die sich in der Welt und insbesondere in Kurdistan für Demokratie und Menschenrechte engagieren. In örtlichen Universitäten dafür zweckmäßige Veranstaltungen organisieren.

(7) Als Wegweiser fungieren und zur Erleichterung unterstützen bei Immatrikulation, Studienbeiträge, Sprachkurs, Wohnungssuche und knüpfen von sozialen Kontakten. Hierfür Aktivitäten anbieten und die Gesellschaft diesbezüglich informieren. Schülerinnen und Schüler zu einem Studium motivieren, ihnen Ratschläge geben und Hilfe bieten.

(8) Bekanntmachung der eigenen Meinung über Lokal- und Weltpolitische Themen im Rahmen von demokratischen Zielvorstellungen. Bei Erfordernis innerhalb von Universitäten als auch außerhalb dieser, Presseerklärungen, Unterschriftenkampagnen etc. durchführen. Unterstützung von Gruppen, welche dieselben Ziele verfolgen.

(9) Bei Auflösung oder Aufhebung des Verbands oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks geht das Vermögen des Verbandes an "Heyva Sor a Kurdistane" (Roter Halbmond Kurdistan e.V.) in der Stadt, in der sich der Verein seinen zu dem Zeitpunkt befindlichen Sitz hat über, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

(10) In Kontakt stehen mit Schüler / Studenten aus Kurdistan ggf. gemeinsame öffentliche Erklärungen sowie Aktivitäten organisieren, sich untereinander austauschen. Beispiele: Reise in kurdische Gebiete, Ausrichtung kultureller und sozialer Aktivitäten, etc.

(11) Die kulturelle Vielfältigkeit und ihre Unterschiede als eine Bereicherung sehen. Migranten bei der Integration zu unterstützen und diesbezüglich unterstützende Aktivitäten organisieren.

(12) Um Zweck und Ziele des Verbands zu erfüllen, werden wissenschaftliche Konferenzen, Seminare, Symposien, kurdische Sprachkurse, kurdische Filmtage sowie Gedichte- und Erzählungsveranstaltungen realisiert. Um diese Aktivitäten zu realisieren werden Bücher, Verbandszeitschriften, Computerunterstützte Publikationen und Nachrichten verfasst und veröffentlicht.

 

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Verbands kann jeder werden, der den Zweck und die Ziele der Satzung anerkennt, sich für die Förderung des Verbands einsetzt und den Semesterbeitrag zu zahlen bereit ist.

(2) Mitglieder arbeiten gemeinschaftlich, übernehmen Aufgaben und Verantwortung. Sie dürfen sich für
Vorstandswahlen und anderen Positionen zur Wahl stellen.

 (3) Mitglied des Verbandes können alle kurdischen und nichtkurdischen SchülerInnen, Studierende sowie Studierendenvereine, die den Satzungszweck anerkennen, und sich für seine Förderung einzusetzen bereit sind, werden. Im Falle der Mitgliedschaft von Vereinen jedoch nur, wenn deren Satzung der Satzung des Verbandes nicht widerspricht.

 (4) Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag mit den notwendigen Unterlagen, der an den Vorstand gerichtet werden soll. Jede/r Antragsteller muss das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben.

 (5) Über einen Mitgliedsantrag berät der Vorstand im Rahmen des Verbandszwecks und deren Ziele, sollte die Mitgliedschaft einer Person und/oder Verbands angemessen sein wird die Mitgliedschaft genehmigt.


§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tot, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste, oder Austritt aus dem Verband.

(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von zwei Monaten einzuhalten ist.

(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliederbeiträgen oder von Umlagen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des Vorstands über die Streichung soll dem Mitglied mitgeteilt werden.

(4) Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Verbandes verletzt, oder wenn die Satzung eines Mitglieds-Vereins der Satzung des Verbandes widerspricht, kann es durch Beschluss des Vorstands aus dem Verband ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Beschluss des Vorstands ist schriftlich dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Über die Berufung entscheidet die nächste ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlung.

 

§ 5 Mitgliederbeiträge

(1) Es werden von den Mitgliedern Semesterbeiträge erhoben. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Verbandes können Umlagen erhoben werden.

(2) Höhe und Fälligkeit von Jahresbeiträgen und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

(3) Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.

(4) Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

 
§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Verbandsbüros zu benutzen, sowie an den Veranstaltungen des Verbandes teilzunehmen.

(2) Die Mitglieder besitzen das aktive und passive Wahlrecht.

(3) Jeder Verein, der Mitglied des Verbands ist, verpflichtet sich, eine beglaubigte Kopie seiner Satzung dem Verband zu übergeben. Die Satzung des Vereins darf nicht der Satzung des Verbandes widersprechen.

(4) Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verband die vom Vorstand erlassene
Hausordnung und die Vorschriften der Satzung zu beachten.

(5) Jedes Vereinsmitglied ist verpflichtet für den Verband wirtschaftliche Einnahmen zu realisieren.

 

§ 7 Organe des Verbandes

Die Organe des Verbands sind die Mitgliederversammlung, Vorstand und Ortsgruppen.

 

§ 8 Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden, dem/der Stellvertretenden Vorsitzenden, Kassierer/in und vier Beisitzern/innen. Der Verband wird gerichtlich und außergerichtlich durch den/die Vorsitzende/n oder den/der Stellvertretenden Vorsitzenden zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied vertreten.

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Eine vorzeitige Neuwahl ist möglich. Der Vorstand bleibt im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt ist.

(3) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des
Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen

(4) Die Vorstandsmitglieder sind gleichberechtigt. Damit die Aufgaben des Vorstands uneingeschränkt weiter geführt werden, können Kommissionen gegründet werden in denen Verbandsmitglieder sich engagieren. Ein periodischer Austausch und Arbeitsaufteilung innerhalb der Gruppen wären damit gewährleistet.

 
§ 9 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes

(1) Der Vorstand beruft mindestens zweimal im Semester eine Vorstandssitzung ein, an Terminen die alle Vorstandsmitglieder gemeinsam beschlossen haben. Die Termine der Vorstandssitzungen werden den Ortsgruppen mitgeteilt um informiert zu sein über Pläne der Ortsgruppen. Beschlüsse des Vorstands sind an alle Ortsgruppen zu schicken und soll zur Diskussion gestellt werden ggf. werden Änderungen vorgenommen.

(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 5 seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der
Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

(3) Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlussfassung zustimmen.

 

§ 10 Zuständigkeit des Verbandsvorstands

(1) Der Vorstand hat die Aufgabe, über alle Verbandsangelegenheiten zu beraten und zu beschließen, soweit nicht die Mitgliederversammlung zuständig ist. Insbesondere ist er für folgende Aufgaben zuständig:

(2) Aufstellung der Haushaltsplans für das Geschäftsjahr.

(3) Beschlussfassung über die Streichung von Mitgliedern.

(4) Der Vorstand wird ermächtigt, Änderungen und Ergänzungen der Satzung vorzunehmen, die das Amtsgericht für die Eintragung ins Vereinsregister verlangt oder die das Finanzamt für Körperschaften zur Erlangung der Gemeinnützigkeit für erforderlich hält.

§ 11 Ortsgruppen

(1) Ortsgruppen an Universitäten, Hochschulen bestehen aus Studierende und Schüler die gemeinsame Interessen verfolgen. Voraussetzung einer Ortsgruppe ist es mindestens 3 Mitglieder zu haben und regelmäßige Sitzungen abzuhalten. Jede Ortsgruppe führt Aufgabenteilung durch und wählt einen Gruppensprecher. Die Gruppensprecher sind dem Vorstand unterstellt und arbeiten gemeinsam mit Gruppensprecher aus anderen Ortsgruppen.

(2) Alle Ortsgruppen müssen den Vorstand über ihre Aktivitäten regelmäßig schriftlich oder mündlich informieren.

(3) Alle Ortsgruppen sind verpflichtet die Beschlüsse und Planungen des Vorstands umzusetzen.

(4) Alle Ortsgruppen arbeiten gemäß § 2 aktiv für den Verbandszweck und Realisierung ihrer Ziele.

(5) Ortsgruppen haben die Aufgabe finanzielle Mittel von Universitäten und/oder der Stadt aufzubringen um den Bedarf an finanziellen Mitteln zu decken.

(6) Jede Ortsgruppe hat bei Bedarf um Ausgaben einer Veranstaltung decken zu können das Recht, mit
Zustimmung des Vorstands, eine finanzielle Unterstützung vom Finanzvorstand zu erhalten.

 
§ 11 Finanzen

(1) Die wirtschaftlichen Quellen des Verbandes sind die jährlichen Mitgliedsbeiträge.
(2) Außerordentliche wirtschaftliche Quellen des Verbandes sind freiwillige Beiträge der Mitglieder oder anderer natürlicher oder juristischer Personen, jegliche Einnahmen aus Veranstaltungen, die der Dachverband organisiert, sowie jegliche anderen Einkünfte.

 
§ 12 Mitgliederversammlung

(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied und jeder Mitglieds-Verein Stimmrecht.

(2) Ein Mitglied, das nicht teilnehmen kann, kann ein anderes Mitglied schriftlich beauftragen in seinem Namen das Stimmrecht auszuüben. Die Vollmacht muss bei jeder Mitgliederversammlung erneut ausgestellt werden.

(3) Ein Mitglied kann in einer Mitgliederversammlung sich ausgeschlossen maximal zwei Stimmrechte vertreten. Die Mitgliederversammlung entscheidet über folgende Angelegenheiten:

(1) Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands; Entlastung des Vorstands;

(2) Festsetzung der Mitgliederbeiträge;

(3) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands;

(4) Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins;

(5) Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstands;

(6) Ernennung von Ehrenmitgliedern;

(7) Wahl der KassenprüferInnen;

(8) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Beschlussprotokoll aufzunehmen, das durch die/den Versammlungsleiter/in und den/die Protokollführer/in zu unterzeichnen ist.

 
§ 13 Einberufen der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung wird von einer zu Beginn gewählten Versammlungsleitung geleitet.
Zusätzlich wird ein/e Protokollführer/in gewählt.

(2) Mindestens einmal im Geschäftsjahr soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe eines Vorschlags zur Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf der Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Dachverband schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Einen Vorschlag zur Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

(3) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von neun Zehnteln erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden. Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

(4) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel sämtlicher Verbandsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

 
§ 14 Außerordentliche Mitgliederversammlung

(1) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Verbandes es erfordert oder wenn ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

(2) Die außerordentliche Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorsitzender, bei dessen/ihrer Verhinderung von dem/der Stellvertretenden Vorsitzenden oder Kassierer/in geleitet. Zusätzlich. wird ein/e Protokollführer/in gewählt.

(3) Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den/die Versammlungsleiter/in. Bei
Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden
Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.

(4) Die Art der Abstimmung bestimmt der/die Versammlungsleiter/in Die Abstimmung. muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Viertel der erschienen Stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

(5) Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist beschlussfähig wenn mindestens ein Viertel sämtlicher Verbandsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen

 

§ 15 Der/die KassenprüferInnen

(1) Die KassenprüferInnen prüfen, ob die Mittel des Verbands nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet wurden.

(2) Die Mitgliederversammlung wählt zwei KassenprüferInnen für ein Jahr.

(3) Die KassenprüferInnen erhalten auf Verlangen jederzeit Einblick in die Kassen und Geschäftsführung.
Sie sind verpflichtet nach Abschluss des Geschäftsjahres eine Kassen-, Buch- und Jahresabschlussprüfung vorzunehmen und hierüber der Mitgliederversammlung zu berichten.

Published in YXK
Freitag, 12 Mai 2017 22:14

Hüseyin Çelebi

Die erste Bedingung für eine aufgeklärte Zukunft ist die Befreiung der unterdrückten Völker - das gegen jeden Widerstand, wie unser Freund Hüseyin Çelebi zur Sprache brachte. Sein Streben nach einer freien Zukunft kann uns allen als Vorbild dienen. Die Gründung und der Aufbau des YXK, kann deshalb als sein Lebenswerk gesehen werden. Darin sah er den Weg in eine bessere Welt. Die Entschlossenheit unseres Verbandes ist das Erbe, das er uns hinterlassen hat.

Hüseyin Çelebi wurde am 22. September 1967 als Sohn einer türkischen Mutter und eines kurdischen Vaters in Hamburg geboren, wo er bis zu seinem 18.Lebensjahr aufwuchs. Dort besuchte er die Grundschule bis zur Mittelstufe. Anschließend ging er zur Fachoberschule für Sozialpädagogik und brach das Studium Anfang 1986 ab. Seine ersten politischen Aktivitäten begannen 1974, als er an einer Demonstration gegen die Abschiebung von 169 Kurden durch den damaligen türkischen Premierminister Ecevit an das Saddam Regime im Irak teilnahm. Alle 169 Kurden wurden nach der Abschiebung hingerichtet. Seine Schule veröffentlicht eine Broschüre von ihm, die er mit 13 Jahren verfasste und den Titel trug: "Die Ausländer sollen als Ausländer akzeptiert werden". Nach dem Abbruch seines Studiums widmete er sich ganz der politischen Arbeit. Er arbeitete vor allem, um mehr Öffentlichkeit für die kurdische Frage in Deutschland und Österreich zu erreichen. Im Februar 1988 wurde er mit 20 anderen kurdischen Politikern unter dem Vorwurf des Terrorismus von der bundesdeutschen Regierung festgenommen. Doch auch während der Haft hörte er nicht auf, für eine gerechte Lösung der kurdischen Frage zu kämpfen.

Hüseyin hat lange in Deutschland gelebt und war zu einer lebendigen Brücke zwischen den InternationalistInnen der reichen westlichen Metropolen und dem kurdischen Befreiungskampf geworden. In seinem kurzen und intensiven Leben blieb ihm nichts erspart, in Deutschland als jüngster "Terrorist" im größten "Terroristen" -Prozeß, dem 129a-Verfahren gegen Freunde und Mitglieder der PKK in der BRD, unter unwürdigen Bedingungen eingesperrt und angeklagt zu werden. Zwei Jahre verbrachte er in den Isolationstrakten deutscher Gefängnisse. Er verlor nie seinen Humor: noch lebhaft erinnern wir uns wie er von seiner Festnahme erzählte, wie er die militärische und politische Maschinerie, die 1988 in Gang gesetzt wurde, verhöhnte. Von Anfang an sagte er voraus, daß der Prozeß wie ein Luftballon platzen würde, was - zwar nicht mit einem Knall, aber doch nach und nach geschah. Die Luft ist raus aus der Anklage, die meisten Verfahren wurden eingestellt! Nach der Entlassung im Frühjahr 1990 widmete er sich erneut den Tätigkeiten und gründete u.a. die Vereinigung „Freundinnen und Freunde des kurdischen Volkes" mit.

Hüseyin war neugierig, offen und sprühte vor Humor so sehr, daß sich viele fragten, wie ein Mensch, der soviel Schweres erlebt hatte, in allem, was geschah immer noch die komische Seite sehen konnte. Das heißt aber nicht, daß er nicht verwundbar war: er litt unter der ständigen Observation, unter der Schnüffellei der deutschen Behörden in seinem täglichen Leben, er litt unter dem Rassismus der Richter und Staatsanwälte, der Polizei und der Medien. Nachdem sein Haftbefehl aufgehoben war, war es für ihn kaum möglich, auf offener Straße einen Schritt zu tun. Vor unverschlossenen Türen blieb er stehen, als warte er auf den Wärter, der ihm aufschließen sollte.

Hüseyin machte nie einen Hehl aus seiner politischen Meinung, jede Art von Geheimnistuerei lehnte er ab und lachte darüber. Mit der gleichen Offenheit konnte er die eigenen Fehler, die er in seiner früh begonnenen politischen Laufbahn gemacht hatte, zugeben und sich darüber amüsieren. Im Alter von 7 Jahren ging er mit seinem Vater und einem Freund der Familie auf die erste Kurdendemo Deutschlands, die aus zwei Erwachsenen und einem Kind bestand. Sie protestierten gegen die Aggression des Irak gegen die Bewegung von Barzani. Es bleibt wütende Sprachlosigkeit und zeigt doch die Tragik der kurdischen Geschichte, daß er als Kind Bilder von Barzani an seiner Wand hängen hatte und nun durch die Peschmergas des Barzani-Clans ermordet wurde.

Hüseyin blieb in seiner politischen Arbeit nicht auf Kurdistan beschränkt: er verfolgte aufmerksam die Entwicklung in Deutschland und war aktiv bei der SDAJ. Die internationalen Ereignisse ermöglichten ihm besser zu verstehen, was in seinem Land passierte. Mit Ausdauer und unermüdlicher Hoffnung arbeitete er - auch in der Redaktion des Kurdistan Reports - täglich und oft die Nächte hindurch, um Bewegung in die Geschichte seines Volkes zu bringen und auch um etwas im erstarrten Deutschland zu bewegen. Er war ein geschickter, kluger Diplomat, doch nie getrennt vom Leben in Kurdistan, nie getrennt von den Arbeitern. Es gab viele Seiten an Hüseyin zu entdecken. Er konnte träumen wie es Lenin schon formuliert hatte: wenn sich der Traum als Illusion herausstellte, konnte er ihn mühelos verwerfen. Aber er tat alles aus seiner Verwirklichung, wenn er gespürt hatte, daß der Traum authentisch war.

Hüseyin hat einen solchen Traum, ein Stück politischer Utopie gewagt zu leben. Er war ohne Bitterkeit, ohne Rachegelüste trotz der schweren Anfeindungen, denen er in Deutschland ausgesetzt war. Nichts dergleichen konnte ihm den Blick verstellen, seine Großzügigkeit einschränken oder ihm den Humor nehmen. Als er schon in Kurdistan war, sollten ihn noch prozessbehördliche Maßnahmen treffen, und weil er nicht mehr greifbar war, wurde statt ihm der Vater traktiert. Wir erinnern uns als Hüseyin lachend in die Kamera eines Fersehteams in Kurdistan auf die Frage, ob sie denn nicht "Terroristen" seien, antwortete, dass auch Jesus Christus nach deutscher Definition ein "Terrorist" gewesen sei und so befänden sich die Kurden ja in bester Gesellschaft.

Hüseyins Tod ist ein großer Verlust für alle, die ihn kannten und besonders für seine Eltern, die wir hoch schätzen. Viele teilen ihren Schmerz und erfahren doch hoffentlich auch Hüseyins große Kraft, die in ihnen weiterlebt.

Auf dem 2. YXK-Kongress im Dezember 1992 wurde er zum ersten Ehrenvorsitzenden unseres Verbandes erklärt.

Published in YXK

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