Die Eziden und das Ezidentum

Die EzidInnen - ein vom Aussterben bedrohtes

In der deutschen Öffentlichkeit ist bis heute wenig über die EzidInnen bekannt, obwohl sie hierzulande als die größte Diasporagemeinschaft gelten.

Wer sind die EzidInnen und woher kommen Sie?

Ihre Heimat haben die EzidInnen vor über 40 Jahren aufgrund von Verfolgungen und aufeinanderfolgenden Genoziden verlassen und leben heute zum größten Teil in Deutschland.
Sie sind ein Volk der Geschichte und bilden eine der ältesten Religionen weltweit.

Seit dem 03.08.2014, als der sogenannte "Islamische Staat" (IS) das ezidische Volk überfiel und sie einem blutigen Genozid unterzog, ist die Weltöffentlichkeit auf das davor verschwiegene Schicksal der EzidInnen aufmerksam geworden.
Doch der Überlebenskampf der EzidInnen kennzeichnet einen Funken der Hoffnung. Heute bilden sie Selbstverwaltungsstrukturen und organisieren sich weltweit, doch wie schaut die Zukunft der EzidInnen aus?

Der Vortrag zeichnet ein Bild von der unbekannten Religion, Gemeinschaft und Geschichte der EzidInnen mit einem Einblick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieser Religionsgemeinschaft.

Woran glauben die EzidInnen? Welche Rolle spielt die Frau im Ezidentum? Warum wurden und werden sie verfolgt?

Die EzidInnen - ein Volk, welches den Hass der Welt überlebte


Datum: 28.11.2017
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Universität Bielefeld, Hörsaal 9

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