Die Alevitische Frage, der Krieg gegen die Kurden und der deutsch-türkische Bündnisfall

Es ist ein 100-jähriges Leid aller Völker seit der willkürlichen Aufteilung des Nahen-Ostens zu Beginn des 20. Jahrhunderts unter den Engländern und Franzosen (Sykes-Picot-Abkommen).

Dieser Vortrag fokussiert sich auf die Türkei mit dem Schwerpunkt auf die kurdische und alevitische Frage. Hierzu wird ein umfangreicher historischer Einblick auf den Nahen und Mittleren Osten gewährt, um den heutigen Zustand zu verstehen.

Tief verwurzelt mit der türkischen Staatsgründung ist das Konzept „Ein Land, ein Volk, eine Religion und eine Sprache". Dieses Konzept brachte seither Genozide, Verfolgung und Diskriminierung mit sich, die sich wie ein Roter Faden durch die Geschichte der Unterdrückten Gruppen im oberen Mesopotamien ziehen.

Die Positionen der Bundesregierung, EU, NATO-Staaten sowie Russland müssen kritisch betrachtet und hinterfragt werden, da sie die Hauptverantwortlichen bei der Destabilisierung des Nahen-Ostens sind, wo sie momentan sogar eine doppelseitige Position einnehmen.

 

Die zentralen Fragen die unser Vortrag behandelt sind also:

 

Wie kam es zu der Verfolgung der Aleviten in der Türkei

Wie hängt das Kurdische mit dem Alevitischen zusammen?

Wie können wir dem Krieg, den Flüchtlingsstrom, den nicht endenden Repressionen und der Assimilationspolitik ein Ende setzen? 

Wie können wir für einen Neuanfang werben?

Wie können wir die Koexistenz aller Völker in einer Verfassung sicherstellen?

 

Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion.

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