Solierklärung der YXK/JXK und Ciwanên-Azad-Frankfurt a.M.

 

Gestern am 27. Juni, eine Woche vor dem 1-Jährigen des G20 Gipfels haben bundesweit im Zuge der G20 Repressionen insgesamt 13 Razzien stattgefunden. 4 Genossen aus Frankfurt und Offenbach wurden direkt nach Hamburg in den Knast geliefert. Verhaftet wurden diese, 2 davon minderjährig, wegen angeblicher “Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung“. Unter den Gefangenen sind außerdem Kommilitonen darunter, deren Recht wir als Student*innen mit allen Mitteln verteidigen müssen. Die Festnahmen zeigen, dass es bei den G20-Prozessen nicht um Gerechtigkeit, sondern um eine Abschreckungs- und Gesinnungsjustiz geht. Die Polizei versucht mit dem massiven Vorgehen Gipfelgegner*innen einzuschüchtern und jede Art Widerstand verstummen zu lassen. Unsere Antwort darauf ist grenzenlose Solidarität!

Wir fordern die sofortige Freilassung unserer Genossen und die Freiheit aller politischen Gefangenen. Ob Türkei oder Deutschland, gegen jeden Polizeistaat und seine unmenschlichen Taten! Dieser Angriff darf nicht unbeantwortet bleiben, weshalb an dieser Stelle die Solidarität aller Menschen weltweit gefragt ist. Denn ein Angriff auf unsere Genoss*innen ist ein Angriff auf uns.

 

### UPDATE ZU DEN FESTNAHMEN ###

Gestern Mittag sind 2 der 4 Gefangenen aus Frankfurt/Offenbach entlassen worden, da sie zur angeblichen Tatzeit minderjährig waren.
Auch wenn wir uns für die Familien und Freunde der beiden und vor allem für sie selbst sehr freuen, darf dies nicht bedeuten, dass wir nun stillschweigend zusehen, während 2 weitere Genossen noch sitzen!

 

Lasst unsere Leute frei!!

 

#FightG20

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