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YXK JinAm 25. November 1960 wurden drei dominikanische Schwestern (Minerva, Patria und Maria Teresia Mirabal), von Soldaten des ehemaligen Diktators Trujilo verschleppt, vergewaltigt und ermordet.Die Schwestern galten als die treibende Kraft der Opposition, die den Sturz des Diktators in Absicht hatten. Empört über den Tod der Mirabals wurde ihr Todestag von der feministischen Bewegung Lateinamerikas zum –Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen- deklariert. Erst im Jahre 1999 wurde der Tag von den Vereinten Nationen anerkannt und seither werden Frauen weltweit zur Aktion aufgerufen.

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Am Mittwoch, den 14.11.12, fand am Geschwistere-Scholl-Institut der Ludwig Maximilian Universität München ein Vortrag der YXK zu den Grauen Wölfen statt. Neben vielen Interessierten kurdischen Studierenden und SchülerInnen, nahmen auch viele türkische und deutsche Studierende an der Veranstaltung teil.

Vor ca. 70 Besuchern referierte Dr. Nick Brauns, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Ulla Jelpke MdB, zu der Geschichte und den Strukturen der Grauen Wölfe. In der anfangs liberalen Opposition zum Ende des Osmanischen Reiches entwickelte sich zunehmend ein starker Nationalismus, die am Ende die Macht im Staat übernahm und zum Vollzieher des Vökermordes an die Armenier 1915 und dem darauffolgenden Genozid an Kurden und anderen ethnischen und religiösen Gruppen wurde. Aus dieser nationalistischen Grundhaltung der herrschenden Elite, entwickelten sich durch die Unterstützung der Gladio die Grauen Wölfe und die MHP (Partei der Nationalen Bewegung) unter der Führung von Alparslan Türkes. Auch in Deutschland konnten sich durch Unterstützung der konservativen Parteien, Strukturen der Grauen Wölfe, die der Bekämpfung von türkeistämmigen linken Strömungen in Deutschland dienen sollten, etablieren. Auch heute noch bestehen enge Kontakte der Grauen Wölfe zu den sog. Volksparteien. „Sie schaffen es, unbemerkt von der Öffentlichkeit, ihre menschenfeindliche Ideologie, in zivilgesellschaftlichen Strukturen, vor allem unter jugendlichen TürkInnen zu verbreiten“, so Dr. Nick Brauns.

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In der Türkei haben die faschistischen Grauen Wölfe seit den 60er Jahren viele Linke und Gewerkschafter ermordet. Heute stellen sie die drittstärkste Fraktion im türkischen Parlament und haben damit eine Schlüsselrolle bei der Ausarbeitung einer neuen Verfassung. In der BRD wurden die Grauen Wölfe seit den 60er Jahren vom Bundesnachrichtendienst und Unionspolitikern als Gegengewicht gegen fortschrittliche türkische Organisationen unter der Arbeitsmigration gefördert. Auch hier gab es mehrere Tote bei ihren Überfällen. Heute unterwandern die türkischen Faschisten als “Wölfe im Schafspelz” deutsche Parteien und Migrationsbeiräte, während jugendliche Anhänger im Internet Mordhetze gegen Kurden, Juden und Armenier verbreiten.