Infoveranstaltung im Café Marat: Die Autonomieregion Rojava und der Widerstand gegen den IS (28.11.2014)

Von Mitte September bis Anfang Oktober war eine Delegation der YXK in den kurdischen Teilen im Irak und der Türkei unterwegs. Eigentliches Ziel der Reise war es, sich ein eigenes Bild von der Revolution im westkurdischen Rojava zu machen. Seit 2011 hat die kurdische Bewegung dort eine demokratische Autonomie aufgebaut und diese bisher erfolgreich gegen die Angriffe der IS-Mörder verteidigt. Leider wurde der Delegation die Einreise auf syrisches Staatsgebiet von der nordirakischen Autonomieregierung und genauso von der Türkei aus politischen Gründen verweigert. Stattdessen besuchte die Delegation Flüchtlingslager im Irak und der Türkei, in denen derzeit überwiegend jesidische Flüchtlinge aus dem Şengal untergebracht sind. Es wurde mit AktivistInnen, ParlamentarierInnen und politischen VertreterInnen der kurdischen Bewegung gesprochen. Da sich die Situation in Kobanê in den vergangenen Wochen zuspitzte, reiste die Delegation an die Grenze zu Kobanê um die Proteste der Bevölkerung zu unterstützen.

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Veranstaltung zum 25.11. in Marburg: Mehr als ein bewaffneter Kampf: Kobanê, IS und die Revolution der Frauen in Kurdistan

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In den vergangenen Wochen ist durch die akute Situation in Kobanê der Widerstand der Kurd*Innen gegen den sogenannten Islamischen Staat, vor allem der kurdischen Frauen, ins Licht der Medien gerückt worden. Dass sich Frauen aus einer konservativen, männerdominierten Gesellschaft im Nahen Osten gegen solch eine brutale Organisation bewaffnen und sie sogar besiegen können, hat die Weltöffentlichkeit fasziniert. Die Parole „Die Dschihadisten haben Angst vor kurdischen Frauen, weil sie, wenn sie von Frauen getötet werden, nicht in den Himmel kommen“ wiederholt sich in fast jeder Reportage heutzutage.

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Veranstaltung zum Tag gegen Gewalt an Frauen, Münster: Frauenrevolution und demokratische Autonomie in Rojava und Nordkurdistan

10407994 609220232517942 7782754201099420002 nAnja Flach, Frauenaktivistin und Ethnologin, reiste im Mai 2014 mit einer Delegation der Kampagne Tatort Kurdistan nach Rojava (Nordsyrien). Sie berichtet über den Aufbauprozess dieses alternativen Gesellschaftsmodells, der Rolle der Frauen darin und die aktuelle politische Situation.

Hinter der Demokratischen Autonomie steht die Idee eines alternativen Gesellschaftsmodells, von einem freien, demokratischen, ökologischen und geschlechtergerechten Leben. In Rojava (Nordsyrien) und in Nordkurdistan (Südosttürkei) ist dieses Modell im Aufbau.

 

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Veranstaltung in München: Die Kommune von Rojava und der Kampf um Kobane

Am 9. Dezember 2014 findet in München eine Veranstaltung zur Situation in Rojava, dem Widerstand gegen den IS statt und die Rolle des PKK-Verbotes als Repressionsinstrument gegen die kurdische Befreiungsbewegung. Als Referenten sind eingeladen Murat Cakir, Vorsitzender der Rosa Luxemburg und Cetin Oraner, Stadtrat München. Ihr seid herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen und im Anschluss auch eigene Beiträge zu machen und Fragen zu stellen. 

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Veranstaltungstrilogie in Aachen: „Blickpunkt Kurdistan“

Am 28.11, 05.12. und 12.12. werden in Aachen drei verschiedenen Veranstaltungen zu Kurdistan mit unterschiedlichen Schwerpunkten stattfinden. 1. Blickpunkt Kurdistan: Hintergründe der kurdischen Frage, 2. Blickpunkt Kurdistan: Basisdemokratische Strukturen aus Frauenperspektive, 3. Blickpunkt Kurdistan: Reiseberichte, Einschätzungen und Ausblick zur aktuellen Situation in Rojava. Die Veranstaltungen sind öffentlich. Ihr seid herzlich eingeladen. 

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