Erklärung der YXK-Jin zum 25.11.14, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

YXK JinAm Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen mobilisieren sich weltweit Frauen, um auf die herrschenden gesellschaftlichen Missstände in der Form von Gewalt an Frauen aufmerksam zu machen. Dieser Tag geht auf den 25. November 1960 zurück, an dem die 3 Mirabal-Schwestern Opfer eines Mordanschlags der faschistischen Trujillo-Diktatur der Dominikanischen Republik wurden. Sie wurden vergewaltigt, misshandelt und zu Tode gefoltert. Nach Ihrem Tod kam es zu einem Aufstand im ganzen Land und ein Jahr später wurde der Diktator gestürzt.

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Demokratischer Konföderalismus und Selbstverteidigung – Ein Delegationsbericht über die Angriffe auf den demokratischen Aufbau Kurdistans

Die kurdische Bewegung entwickelt sich in einem beständigen Prozess der Selbstreflektion fort. Aus der ersten kollektiven Organisierung und der Bildung einer politischen Identität als Reaktion auf die ethnische Verfolgung und Unterdrückung in der Türkei, Syrien, Irak, Iran und im Exil ist über Jahrzehnte hinweg ein politischer Prozess geworden, der die Erfahrungen kultureller und politischer Kämpfe in ein Projekt des gesellschaftlichen Umbaus mitgenommen hat. Ohne im globalen Spiel des Kapitalismus selbst um einen Nationalstaat zu kämpfen, entwickelt sich ideologisch und praktisch ein gelebtes Modell einer gesellschaftlichen Alternative jenseits von Staat, Macht und Gewalt: der demokratische Konföderalismus. Dass dieser nicht nur linke Utopie ist, zeigt sich am konkreten Aufbau basisdemokratischer, emanzipatorischer Strukturen in der demokratischen Autonomie.

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Ezid*innen, der IS und die PKK – Zum Völkermord im Schingal-Gebirge und die Reaktion der Ezid*innen in Deutschland

Im Juni diesen Jahres setzte im Irak der Schreckensfeldzug des selbsternannten ›Islamische Staat‹ (IS) ein; schnell nahm der IS die Stadt Mossul und weitere Teile des Iraks ein. Die Folge: Hunderttausende Menschen flohen vor den Gräueltaten der Dschihadisten. Besonders den Ezid*innen drohte die Vernichtung, gilt diese religiöse Minderheit der Kurd*innen den Terror-Milizen doch als »Volk des Satans« und »Anbeter des Bösen«. 

 

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