Ezid*innen, der IS und die PKK – Zum Völkermord im Schingal-Gebirge und die Reaktion der Ezid*innen in Deutschland

Im Juni diesen Jahres setzte im Irak der Schreckensfeldzug des selbsternannten ›Islamische Staat‹ (IS) ein; schnell nahm der IS die Stadt Mossul und weitere Teile des Iraks ein. Die Folge: Hunderttausende Menschen flohen vor den Gräueltaten der Dschihadisten. Besonders den Ezid*innen drohte die Vernichtung, gilt diese religiöse Minderheit der Kurd*innen den Terror-Milizen doch als »Volk des Satans« und »Anbeter des Bösen«. 

 

 

 

Die Massenflucht der Ezid*innen ins Schingal-Gebirge, der fluchtartige Abzug der nordirakischen Peschmerga, das Sterben Tausender und die schnelle Hilfe der PKK – das alles führte dazu, dass man sich auch in Deutschland mit der dramatischen Lage der Ezid*innen auseinandersetzte. Dabei leben die Ezid*innen schon lange in der deutschen Diaspora, man geht von ca. 100.000 Ezid*innen in Deutschland aus.
Auf der Veranstaltung diskutieren wir mit unserem Referenten Mizgin Ciftci u.a. folgende Fragen:

– Wer sind die Ezid*innen und warum werden sie verfolgt?
– Was ist in Schingal geschehen?
– Haben die Peschmerga die Ezid*innen im Stich gelassen, als der IS ihre
Dörfer überfiel?
– Wie ist das Verhältnis der Ezid*innen zur kurdischen Befreiungsbewegung
und zum emanzipatorischen Projekt »Rojava« im Norden Syriens?

Mit Mizgin Ciftci, Redakteur bei ezidipress.com und jugendpolitischer Sprecher der Linken in Osterholz, veranstaltet von der Basisdemokratischen Linken (BL) und der YXK Göttingen, in Kooperation mit dem Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät

Datum: 27. November 2014, 18:00 Uhr

ORT: Cafe Autonomicum, Göttingen

Mehr Infos findet ihr unter: http://localhost/index.php/ortsgruppen/goettingen, http://www.inventati.org/blgoe/