Repression gegen kurdische Bewegung geht weiter – Hausdurchsuchung wegen Öcalan-Bildern in München

Mit dem Vorwand des angeblichen Zeigens eines Öcalan-Bildes auf einer Solidaritäts-Demonstration mit den Menschen in Sengal im August wurde heute Morgen die Wohnung einer kurdischen Aktivistin in München von der Münchner und Augsburger Polizei durchsucht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, da durch das angebliche Zeigen des Bildes des inhaftierten Abdullah Öcalans gegen das PKK-Verbot verstoßen worden sei. Bei der Durchsuchung beschlagnahmte die Polizei mehrere Fahnen und den Computer der betroffenen Aktivistin.

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Erklärung & Aufruf der YXK zur Demonstration gegen die Innenministerkonferenz am 6. Dezember in Köln – Überwindet die Grenzen & hebt das PKK-Verbot auf !!

Bildschirmfoto 2014-11-25 um 09.33.55Am 11. und 12. Dezember 2014 findet die InnenministerInnenkonferenz statt. Auf der Konferenz werden strategische Diskussionen über die Flüchtlings-, Migrations- und „Sicherheitspolitik“ Deutschlands geführt. Es treffen sich die InnenministerInnen der Länder sowie der des Bundes und beraten über Möglichkeiten der effektiven Bekämpfung von Flüchtlingsprotesten sowie des demokratischen Widerstandes gegen Ausbeutung und Unterdrückung.

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Pressemitteilung: Aufruf des Verbandes der Studierenden aus Kurdistan – YXK zur Demonstration gegen die InnenministerInnenkonferenz ( IMK) 2014 in Köln

yxklogo white-background 3Sehr geehrte Damen und Herren, liebe PressevertreterInnen,

am 11. und 12. Dezember 2014 findet in Köln die InnenministerInnenkonferenz statt. Auf dieser Konferenz beraten die InnenministerInnen der Länder und der des Bundes über die Migrations-, Flüchtlings- und Sicherheitspolitik Deutschlands. Kommentar des Sprechers des Bündnisses gegen die IMK 2014, Simon Kolbe: „Europas Außengrenzen sind zu einer Festung gemacht worden, die sich gegen Flüchtende und Migrierende abschottet. Das hat die Bundesrepublik Deutschland entschieden vorangetrieben“.

 

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Erklärung der YXK-Jin zum 25.11.14, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

YXK JinAm Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen mobilisieren sich weltweit Frauen, um auf die herrschenden gesellschaftlichen Missstände in der Form von Gewalt an Frauen aufmerksam zu machen. Dieser Tag geht auf den 25. November 1960 zurück, an dem die 3 Mirabal-Schwestern Opfer eines Mordanschlags der faschistischen Trujillo-Diktatur der Dominikanischen Republik wurden. Sie wurden vergewaltigt, misshandelt und zu Tode gefoltert. Nach Ihrem Tod kam es zu einem Aufstand im ganzen Land und ein Jahr später wurde der Diktator gestürzt.

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Demokratischer Konföderalismus und Selbstverteidigung – Ein Delegationsbericht über die Angriffe auf den demokratischen Aufbau Kurdistans

Die kurdische Bewegung entwickelt sich in einem beständigen Prozess der Selbstreflektion fort. Aus der ersten kollektiven Organisierung und der Bildung einer politischen Identität als Reaktion auf die ethnische Verfolgung und Unterdrückung in der Türkei, Syrien, Irak, Iran und im Exil ist über Jahrzehnte hinweg ein politischer Prozess geworden, der die Erfahrungen kultureller und politischer Kämpfe in ein Projekt des gesellschaftlichen Umbaus mitgenommen hat. Ohne im globalen Spiel des Kapitalismus selbst um einen Nationalstaat zu kämpfen, entwickelt sich ideologisch und praktisch ein gelebtes Modell einer gesellschaftlichen Alternative jenseits von Staat, Macht und Gewalt: der demokratische Konföderalismus. Dass dieser nicht nur linke Utopie ist, zeigt sich am konkreten Aufbau basisdemokratischer, emanzipatorischer Strukturen in der demokratischen Autonomie.

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Ezid*innen, der IS und die PKK – Zum Völkermord im Schingal-Gebirge und die Reaktion der Ezid*innen in Deutschland

Im Juni diesen Jahres setzte im Irak der Schreckensfeldzug des selbsternannten ›Islamische Staat‹ (IS) ein; schnell nahm der IS die Stadt Mossul und weitere Teile des Iraks ein. Die Folge: Hunderttausende Menschen flohen vor den Gräueltaten der Dschihadisten. Besonders den Ezid*innen drohte die Vernichtung, gilt diese religiöse Minderheit der Kurd*innen den Terror-Milizen doch als »Volk des Satans« und »Anbeter des Bösen«. 

 

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Infoveranstaltung im Café Marat: Die Autonomieregion Rojava und der Widerstand gegen den IS (28.11.2014)

Von Mitte September bis Anfang Oktober war eine Delegation der YXK in den kurdischen Teilen im Irak und der Türkei unterwegs. Eigentliches Ziel der Reise war es, sich ein eigenes Bild von der Revolution im westkurdischen Rojava zu machen. Seit 2011 hat die kurdische Bewegung dort eine demokratische Autonomie aufgebaut und diese bisher erfolgreich gegen die Angriffe der IS-Mörder verteidigt. Leider wurde der Delegation die Einreise auf syrisches Staatsgebiet von der nordirakischen Autonomieregierung und genauso von der Türkei aus politischen Gründen verweigert. Stattdessen besuchte die Delegation Flüchtlingslager im Irak und der Türkei, in denen derzeit überwiegend jesidische Flüchtlinge aus dem Şengal untergebracht sind. Es wurde mit AktivistInnen, ParlamentarierInnen und politischen VertreterInnen der kurdischen Bewegung gesprochen. Da sich die Situation in Kobanê in den vergangenen Wochen zuspitzte, reiste die Delegation an die Grenze zu Kobanê um die Proteste der Bevölkerung zu unterstützen.

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